D6 Studienerfolgsquote

Definition

Studienerfolgsquote von Bildungsinländerinnen und Bildungsinländern sowie Deutschen nach Studiumsbeginn und nach Geschlecht

Empirische Relevanz

Gleiche Bildungschancen bei tertiären Abschlüssen sind ein wichtiges Integrationsziel. Sie drücken sich in gleichen Erfolgsquoten beim Studium aus

Bewertung des Indikators

Wichtiger Indikator für die strukturelle Integration und Chancengleichheit im Bildungssystem.

Datenquelle

Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Hochschulstatistik;
siehe auch Datenquellen in 5. Bericht zum Integrationsmonitoring der Länder 2015 – 2017 (PDF)

Methodische Besonderheiten

Bildungsinländerinnen und Bildungsinländer sind die Studierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben. Erfolgsquoten können nur für mindestens 10 Jahre alte Studienanfängerkohorten sinnvoll berechnet werden, weil sich sonst noch zu viele Personen der Kohorte im Studium befinden. Die Erfolgsquoten einer Kohorte können sich zu späteren Berichtszeitpunkten noch ändern. Erfolgsquoten von über 100% können sich durch eine hohe Anzahl an Zuwechslern ergeben.

Die Statistik erfasst keinen Migrationshintergrund, sondern nur die Staatsangehörigkeit. Bildungsinländer/-innen sind ausländische Studierende an deutschen Hochschulen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland, aber nicht an einem Studienkolleg und nicht an einer deutschen Hochschule im Ausland erworben haben. Ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben (Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer) sind nicht berücksichtigt. Für Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein Vergleich der Studienerfolgsquoten 2016 und 2014 für die Bildungsinländer/innen nicht möglich, da für 2014 zu geringe Fallzahlen vorliegen.

Downloads

EXCEL-Tabelle mit Daten der Prüfungsjahre 2010 - 2016:

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