G Wohnen

Die wichtigsten Indikatoren für die Wohnsituation sind die Ausstattung mit angemessenem Wohnraum (G2) und die Eigentümerquote (G1). Dies gilt beispielsweise im Hinblick auf die schulische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie die langfristige Aufenthaltsorientierung. Dabei muss man berücksichtigen, dass die Bevölkerung mit Migrationshintergrund häufiger in urbanen Zentren lebt. Die ungleichen Wohnbedingungen und Preisniveaus im städtischen und ländlichen Raum sowie in den einzelnen Bundesländern bedingen also teilweise Unterschiede der Wohnindikatoren zwischen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Daten zur Wohnsituation werden im Mikrozensus alle vier Jahre, zuletzt 2014, erhoben. Die verfügbaren Wohnflächen in Familienhaushalten sowie die Eigentümerquoten sind bei Personen mit Migrationshintergrund zwischen 2010 und 2014 mehrheitlich gestiegen. Jedoch bestehen nach wie vor große Unterschiede zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.